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Wie wartet man ein Leichtkraftfahrzeug richtig?

3 wichtige Punkte

Die Wartung eines Leichtkraftfahrzeugs ist nicht nur für die Sicherheit wichtig. Sie ist auch eine Voraussetzung für die Herstellergarantie und die Pickerl-Überprüfung. Regelmäßige Wartungen verlängern die Lebensdauer des Fahrzeugs und helfen, Pannen zu vermeiden. Einfache Kontrollen können selbst durchgeführt werden, technische Arbeiten gehören jedoch in eine Fachwerkstatt.

 

Wie läuft die Inspektion eines Leichtkraftfahrzeugs ab?

Wie oft muss ein Leichtkraftfahrzeug gewartet werden?

Jedes Leichtkraftfahrzeug verfügt über ein Wartungsheft, in dem die vom Hersteller empfohlenen Intervalle aufgeführt sind. Diese richten sich nach Modell, Motorisierung, Kilometerstand und Alter des Fahrzeugs. Bei aktuellen Ligier Modellen mit REVO D+ Dieselmotor ist eine Inspektion alle 10.000 km vorgesehen. Wird dieser Kilometerstand nicht erreicht, ist die im Wartungsheft angegebene zeitliche Frist einzuhalten.

Welche Arbeiten werden durchgeführt?

Bei der Inspektion eines Leichtkraftfahrzeugs werden zunächst verschiedene Bauteile kontrolliert:

  • Scheinwerfer und Leuchten;
  • Funktion der Rückspiegel;
  • Zustand von Reifen, Bremsbelägen und Scheibenwischern;
  • Flüssigkeitsstände wie Motoröl, Kühlmittel, Bremsflüssigkeit und Scheibenwaschmittel;
  • Antriebsriemen, Batterie, Stoßdämpfer und weitere wichtige Bauteile;
  • Motor und Einspritzsystem.

Bei einem Leichtkraftfahrzeug mit Dieselmotor können außerdem ein Ölwechsel und der Austausch verschiedener Filter erforderlich sein, darunter Luft-, Öl-, Kraftstoff- oder Innenraumfilter. Nicht jeder Filter muss bei jeder Inspektion ersetzt werden. Maßgeblich sind immer das Wartungsheft und die Vorgaben für das jeweilige Modell.

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Wartung eines Leichtkraftfahrzeugs: Werkstatt oder selbst machen?

Die Fachwerkstatt: anerkanntes Know-how

Es empfiehlt sich, die Wartung Ihres Leichtkraftfahrzeugs einer spezialisierten Fachwerkstatt anzuvertrauen. Fachleute verfügen über die nötige Erfahrung, um Verschleiß zu erkennen und zu ersetzende Teile sicher zu bestimmen. Zudem besitzt eine Fachwerkstatt die passende Ausrüstung für Arbeiten wie die Achsvermessung oder die Wartung der Heizung. Wartungsrechnungen und ein gepflegtes Serviceheft schaffen außerdem Vertrauen bei einem späteren Verkauf.

Ölwechsel und Wartung selbst durchführen: günstiger, aber riskanter

Einfache Kontrollen an einem Leichtkraftfahrzeug können selbst durchgeführt werden, etwa die Prüfung von Flüssigkeitsständen, Beleuchtung oder Reifen. Technische Arbeiten wie Ölwechsel, Bremsen oder Antrieb sollten jedoch einer Fachwerkstatt überlassen werden. Fehler können die Sicherheit beeinträchtigen und Schäden am Fahrzeug verursachen. Für den Erhalt der Herstellergarantie müssen die Wartungsintervalle und Vorgaben des Herstellers eingehalten und die Arbeiten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Ist das Pickerl für ein Leichtkraftfahrzeug Pflicht?

Ja, Leichtkraftfahrzeuge der Klassen L6e und L7e müssen in Österreich regelmäßig zur Pickerl-Überprüfung. Für Fahrzeuge der Klasse L gilt derzeit die 3-2-1-Regel: Die erste Überprüfung erfolgt drei Jahre nach der Erstzulassung, die zweite zwei Jahre später und anschließend jedes Jahr.

Eine regelmäßige Wartung Ihres Leichtkraftfahrzeugs hilft Ihnen, sich gut auf die Pickerl-Überprüfung vorzubereiten und eine erneute Vorführung zu vermeiden. Dabei werden die wichtigsten Fahrzeugteile kontrolliert, um seine Verkehrs- und Betriebssicherheit sicherzustellen.

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