Welche Einsparungen bietet ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug?
Ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug ist beim Kauf häufig teurer als ein Dieselmodell. Betrachtet man jedoch die gesamten Betriebskosten, können sich deutliche Vorteile ergeben. Günstigeres Laden, ein geringerer Wartungsaufwand und mögliche regionale Förderungen können die laufenden Kosten reduzieren.
Elektrisches Leichtkraftfahrzeug: mögliche Einsparungen beim Kauf
Förderungen regional prüfen
Elektrische Leichtkraftfahrzeuge sind aufgrund der Batterie häufig teurer als vergleichbare Dieselmodelle. Das österreichische Bundesförderprogramm für Privatpersonen ist derzeit abgeschlossen, neue Registrierungen sind nicht mehr möglich. Regionale Förderungen der Bundesländer oder Gemeinden können jedoch verfügbar sein.
Vorteile bei der NoVA
Leichtkraftfahrzeuge der Klasse L6e unterliegen grundsätzlich nicht der Normverbrauchsabgabe. Elektrische Fahrzeuge der Klasse L7e sind bei einem CO₂-Wert von 0 g/km ebenfalls von der NoVA befreit. Die regulären Kosten für Zulassung und Kennzeichentafeln bleiben jedoch bestehen.
Die tatsächliche Ersparnis hängt somit von der Fahrzeugklasse und den zum Kaufzeitpunkt verfügbaren regionalen Förderungen ab.
Elektrisches Leichtkraftfahrzeug: beim Laden sparen
Mit einem elektrischen Leichtkraftfahrzeug entfallen die regelmäßigen Tankstopps. Stattdessen wird die Batterie zu Hause oder an einer öffentlichen Ladestation aufgeladen.
Das Laden zu Hause ist in der Regel günstiger als das Tanken eines Dieselmodells. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Stromtarif, der Batteriegröße und dem Ladeort ab. Besonders günstig kann das Laden mit einem passenden Nachtstromtarif oder eigenem Solarstrom sein.
An öffentlichen Ladestationen können die Preise je nach Betreiber und Ladeleistung deutlich variieren. Kostenlose Lademöglichkeiten werden nur noch vereinzelt angeboten.
Eine überzeugende Reichweite
Elektrische Ligier Leichtkraftfahrzeuge eignen sich ideal für tägliche Fahrten in der Stadt und im Umland. Mit der 11-kWh-Batterie B11 erreichen sie eine Reichweite von bis zu 164 km nach dem WMTC-Zyklus.
Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von Fahrweise, Außentemperatur, Straßenprofil, Beladung sowie der Nutzung von Heizung oder Klimaanlage ab.
Das Fahrzeug kann bequem zu Hause an einer geeigneten Steckdose oder schneller über eine Wallbox geladen werden. So lässt sich die Batterie einfach über Nacht aufladen.
Elektrisches Leichtkraftfahrzeug: geringere Wartungskosten
Ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug besitzt weniger mechanische Komponenten als ein Dieselmodell und benötigt deshalb in der Regel weniger Wartung. Motorölwechsel, Kraftstofffilter und Abgasanlage entfallen vollständig.
Kontrolliert werden weiterhin Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit, Scheibenwaschmittel sowie sicherheitsrelevante Bauteile. Durch die Rekuperation werden die mechanischen Bremsen häufig weniger beansprucht, sodass Bremsbeläge und Bremsscheiben je nach Fahrweise langsamer verschleißen können.
Die tatsächlichen Wartungskosten hängen vom Modell, der Nutzung und dem Zustand der Verschleißteile ab, fallen jedoch häufig niedriger aus als bei einem vergleichbaren Diesel-Leichtkraftfahrzeug.
Elektrisches Leichtkraftfahrzeug: Einsparungen im Alltag
Versicherung
Die Versicherung eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs ist nicht automatisch günstiger. Die Prämie hängt vom Fahrzeugmodell, dem gewählten Versicherungsschutz, dem Anbieter und dem persönlichen Fahrerprofil ab. Ein Vergleich verschiedener Angebote kann sich daher lohnen.
Parken
In Österreich gelten je nach Stadt und Gemeinde unterschiedliche Parkregelungen. Elektrofahrzeuge erhalten nicht überall kostenlose oder vergünstigte Parkmöglichkeiten. Auch während des Ladens können zusätzlich zur Ladegebühr Parkkosten anfallen.
Über die gesamte Nutzungsdauer können elektrische Ligier Modelle wie die Myli dennoch durch niedrigere Energie- und Wartungskosten wirtschaftliche Vorteile bieten.

