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Wie lädt man die Batterie eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs?

Sauber, leise und angenehm zu fahren: Elektrofahrzeuge gewinnen zunehmend an Bedeutung. Einer ihrer Vorteile sind die je nach Stromtarif meist niedrigeren Energiekosten im Vergleich zum Tanken eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

Sie interessieren sich für ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug, wissen aber noch nicht genau, wie das Laden funktioniert? Wir erklären Ihnen alles, was Sie dazu wissen müssen.

Wie funktioniert das Laden eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs?

Ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug wird mit einem Ladekabel geliefert, das in der Regel im Kofferraum aufbewahrt wird. Es verfügt über einen Ladeanschluss, der sich meist an der Fahrzeugfront befindet.

Zum Laden wird der Stecker des Ladekabels mit dem Anschluss hinter der Ladeklappe und anschließend mit einer geeigneten Steckdose oder Ladestation verbunden.

An welchem Anschluss lässt sich ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug laden?

Elektrisches Leichtkraftfahrzeug an einer Haushaltssteckdose laden

Die Ligier B11-Batterie kann an einer üblichen 230-Volt-Haushaltssteckdose mit einer Ladeleistung von bis zu 2,2 kW geladen werden. Diese Lösung ist einfach zugänglich, benötigt aufgrund der geringeren Leistung jedoch mehr Zeit als eine Wallbox oder eine öffentliche Ladestation.

Eine Haushaltssteckdose sollte nur verwendet werden, wenn die elektrische Installation für eine längere Dauerbelastung geeignet ist. Der ÖAMTC empfiehlt, Steckdose, Leitungen und Schutzvorrichtungen vorher von einer Elektrofachkraft prüfen zu lassen. Für regelmäßiges Laden ist eine fachgerecht installierte Wallbox oder eine geeignete verstärkte Steckdose vorzuziehen.

Eine verstärkte, fachgerecht installierte Steckdose ermöglicht das Laden der B11-Batterie mit bis zu 3,7 kW. Dabei müssen das mitgelieferte Ladegerät und die vom Hersteller vorgesehenen Schutzvorrichtungen verwendet werden.

Elektrisches Leichtkraftfahrzeug über Typ 2 laden

Der Typ-2-Anschluss ist der europäische Standard für das Laden mit Wechselstrom. Er wird insbesondere bei Wallboxen und öffentlichen Ladestationen eingesetzt.

Aktuelle elektrische Ligier Modelle mit B11-Batterie können an einer Wallbox mit 11 kW sowie an kompatiblen öffentlichen Ladestationen mit bis zu 22 kW geladen werden. Die tatsächlich genutzte Ladeleistung hängt vom Fahrzeug, vom Ladekabel und von der jeweiligen Ladestation ab.

Elektrisches Leichtkraftfahrzeug über CCS laden

CCS, kurz für Combined Charging System, wird vor allem für das schnelle Laden größerer Elektroautos mit Gleichstrom verwendet.

Für elektrische Ligier Leichtkraftfahrzeuge ist eine solche Schnellladeleistung nicht erforderlich. Die B11-Batterie ist für das Laden an einer Haushaltssteckdose, einer verstärkten Steckdose, einer Wallbox oder einer kompatiblen öffentlichen Wechselstrom-Ladestation ausgelegt.

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Elektrisches Leichtkraftfahrzeug zu Hause laden

Ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug lässt sich bequem zu Hause laden, entweder an einer geeigneten Steckdose oder an einer Ladestation in der Garage beziehungsweise am nächtlichen Stellplatz.

Besonders einfach ist dies in einem Einfamilienhaus. Das Laden ist jedoch auch in einem Mehrparteienhaus möglich, wenn ein privater Stellplatz, die erforderliche elektrische Installation und die notwendigen Genehmigungen vorhanden sind. In Österreich gelten für die Installation einer Ladestation im Wohnungseigentum besondere Zustimmungsregelungen.

Die Ligier B11-Batterie kann geladen werden:

  • an einer geeigneten Haushaltssteckdose mit bis zu 2,2 kW,
  • an einer verstärkten Steckdose mit bis zu 3,7 kW,
  • an einer privaten Wallbox mit bis zu 11 kW.

Eine Haushaltssteckdose sollte vor einer regelmäßigen Nutzung von einer Elektrofachkraft geprüft werden, da herkömmliche Steckdosen und Leitungen nicht immer für eine mehrstündige Dauerbelastung ausgelegt sind. Für regelmäßiges Laden ist eine fachgerecht installierte Wallbox oder eine geeignete verstärkte Steckdose vorzuziehen.

Elektrisches Leichtkraftfahrzeug an einer öffentlichen Ladestation laden

In Österreich können öffentliche Ladestationen über das offizielle Ladestellenverzeichnis der E-Control gefunden werden. Dort lassen sich unter anderem Verfügbarkeit, Steckertyp, Ladeleistung, Preise und akzeptierte Zahlungsmöglichkeiten prüfen.

Zum Laden eines elektrischen Ligier Leichtkraftfahrzeugs muss die Ladestation über einen kompatiblen Anschluss, in der Regel Typ 2, verfügen. Das passende Ladekabel sollte daher stets im Fahrzeug mitgeführt werden.

Die Bezahlung erfolgt je nach Betreiber mit einer Ladekarte, per Bankkarte, QR-Code oder über eine andere direkte Zahlungsmöglichkeit. Öffentlich zugängliche Ladepunkte müssen grundsätzlich auch das Laden ohne bestehenden Ladevertrag ermöglichen.

Die Ladekosten variieren je nach Betreiber, Tarif, Ladeleistung und Abrechnungsmodell. Vor dem Laden empfiehlt es sich deshalb, den Ad-hoc-Preis mit dem Tarif der eigenen Ladekarte zu vergleichen.

Wie lange dauert das Laden eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs?

Die Ladezeit eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs hängt hauptsächlich von der Batteriekapazität und der verfügbaren Ladeleistung ab.

Bei den Ligier Modellen JS50 und Myli mit der leistungsstarken 11-kWh-Batterie B11 beträgt die Ladezeit:

  • von 20 auf 80 %: etwa 3 Std. 30 Min.,
  • von 0 auf 100 %: etwa 6 Std. 30 Min.

Gut zu wissen: Um die Lebensdauer der Batterie zu unterstützen, empfiehlt es sich, den Ladezustand eines elektrischen Leichtkraftfahrzeugs nach Möglichkeit zwischen 20 und 80 % zu halten.

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Reichweite eines Ligier Leichtkraftfahrzeugs

Die Reichweite elektrischer Leichtkraftfahrzeuge ist für viele Fahrer ein entscheidendes Kriterium. Unsere Modelle sind mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet und bieten je nach Fahrzeug, Batterieausführung und Fahrbedingungen eine Reichweite von bis zu 164 km pro Ladung gemäß WMTC-Zyklus.
Diese Reichweite eignet sich ideal für tägliche Fahrten in der Stadt und im Umland, beispielsweise zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Freizeitaktivitäten. Dadurch sind mehrere Fahrten möglich, ohne die Batterie ständig neu laden zu müssen.

Das Laden kann bequem zu Hause an einer geeigneten Haushaltssteckdose, einer verstärkten Steckdose oder einer Wallbox erfolgen. Je nach verwendeter Ladelösung ist die Batterie innerhalb weniger Stunden wieder einsatzbereit. Moderne Batterietechnologien verbessern kontinuierlich die Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit elektrischer Fahrzeuge. Darüber hinaus verursacht ein elektrisches Leichtkraftfahrzeug während der Fahrt keine direkten CO₂- oder Schadstoffemissionen und bietet damit eine umweltfreundlichere Alternative zu einem Modell mit Verbrennungsmotor.